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Korridor Riedbahn

Die „Riedbahn“, deren Name sich durch Ihren Verlauf im südhessischen Ried ableitet, ist eine der Hauptverkehrsadern im Nord-Süd Betrieb des Schienenverkehrs. Ihr ursprünglicher Verlauf zwischen Darmstadt und Worms wurde bereits 1869 eröffnet. Nach mehreren Erweiterungen und Umbauten verbindet Sie heute die Städte Mannheim und Frankfurt am Main. Die Strecke wird sowohl für den Schienenpersonenfernverkehr, als auch für Schienenpersonennahverkehr und Schienengüterverkehr genutzt. ICE verkehren in größeren Teilabschnitten mit bis zu 200 km/h.

 

In den nächsten Jahren wird für die Riedbahn mit einem Verkehrsaufkommen von bis zu 380 Zügen pro Tag gerechnet.

 

Im Rahmen des Deutschlandtakts wird derzeit die Leit- und Sicherungstechnik im Streckenabschnitt zwischen Mannheim-Waldhof und Zeppelinheim modernisiert. Hierzu ist bis zum Sommer 2024 die Umrüstung auf ESTW (Elektronisches Stellwerk) und bis Anfang 2025 auf ETCS (European Train Control System) geplant.

 

Neben der Errichtung von ESTW-Modulgebäuden an 7 Standorten werden über 90 Kilometer Kabelkanäle gebaut, etwa 600 neue Signale gestellt und verkabelt. In mehreren Bahnhöfen und Teilbereichen der Strecke werden Gleise und Weichen und Teile der Oberleitung erneuert. Geplant ist außerdem die Erneuerung einer Lärmschutzwand, der Umbau von Bahnübergängen, der Neubau von GSM-R Stützpunkten und schließlich der Rückbau nicht mehr benötigter Altanlagen.

 

Die Maßnahme wurde im Oktober 2021 begonnen, der Abschluss ist für März 2026 vorgesehen. Bauherr der Maßnahme ist die DB Netz AG und ausführendes Bauunternehmen die Fa. Leonhard Weiss GmbH & Co. KG. Gemeinsam mit der DB Engineering & Consulting GmbH und BPB „Büro für Planung und Bauüberwachung im Verkehrswesen GmbH“ führen wir als technische Federführung und Leitung der Bauüberwachungszentrale der Ingenieurgemeinschaft „INGE Korridor Riedbahn“ die Bauüberwachung durch.

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